Stromkosten-Explosion: Kernprobleme laut Radiologieverband
Die Stromkosten belasten das Gesundheitssystem an vielen Punkten. Einer davon sind Radiologien, die aufgrund der enormen Stromkosten für die MRT-Geräte im Energieverbrauch zwischen den anderen Fachbereichen hervorstechen. Im Fachbeiratsbrief des Radiologienetzes an die KBV, regionale KVen, den Bundesgesundheitsminister und weitere relevante Adressaten wurde nun auf die Dringlichkeit der Lage noch einmal Aufmerksam gemacht. Die Hauptpunkte aus dem Schreiben:
- Hohe Betriebskosten für MRT- und CT-Geräte können nicht durch Abschaltung gelöst werden, da so die Patientenversorgung nicht gewährleistet werden könnte und mit Honorareinbußen einhergeht
- Fixkosten wie Personal und Miete können nicht kurzfristig abgebaut werden
- Durchschnittsverbrauch einer Radiologie des Netzwerks: 400.000 kWh alleine für Gerätebetrieb
- Bei aktuellen Strompreisen von 45-50 Cent/kWh entstehen Mehrkosten von 140.000-400.000 € je nach Praxisgröße
- Praxen haben im Schnitt Preisanstiege von 7 € Mehrkosten je Untersuchung + Steigerung der Gerätekosten von 18 %
- Können Mehrkosten nicht durch "Preiserhöhung" kompensieren
Stromkostenvergleich zwischen zwei Niederfeld-MRTs
Sind MRTs nun überhaupt noch bezahlbar? Mit den richtigen Geräten in der Praxis ist die Antwort ja! Hauptgrund für die hohen Energieaufwendungen bei einem MRT ist bei Supraleiter-MRT das Heliumkühlsystem, welches den Magneten soweit kühlt, dass dieser Supraleitfähigkeit entwickelt. Das Helium kann in dem geschlossenen System nicht einfach abgestellt werden, weshalb das "klassische" Ausschalten eines MRTs mit Supraleiter-Magnet nicht möglich ist. Eine Lösung könnten allerdings offene Niederfeld-MRTs mit Permanentmagneten bieten.
In einer Gegenüberstellung des Stromverbrauchs von zwei Niederfeldgeräten laut Herstellerangaben lässt sich erkennen, dass das Gerät mit Permanentmagnet von Fujifilm extrem viel weniger Strom verbraucht, als ein vergleichbares Modell mit ähnlicher Teslaleistung von einem bekannten deutschen Traditionshersteller von Medizintechnik und Technikprodukten. Grund dafür: der hohe Energieverbrauch für die konstante Erhaltung des Supraleitzustands. Während der Konkurrent bei einem Strompreis von 0,36 €/kWh für Stromkosten per annum von mehr als 68.000 € sorgt, kann der Aperto Lucent Plus von Fujifilm mit etwas mehr als 5.000 € per annum betrieben werden.
Im Überblick: Der Aperto Lucent Plus von Fujifilm
Offene MRT-Geräte mit Permanentmagnet können im Vergleich zu Supraleiter-Systemen enorme Ersparnisse bei den Betriebskosten herbeiführen. Der Aperto Lucent Plus von Fujifilm ist das perfekte Beispiel für ein solches Gerät. Neben dem stromschonenden Betrieb bietet das Gerät allerdings auch noch weitere Vorteile:
- Compressed Sensing für schnelle Untersuchungen
- Starke diagnostische Kapazität
- Einfache Platzierung und effizienter Betrieb für einen schnellen ROI
- Zuverlässigkeit und verlässliche Servicebetreuung
- Offenes Design für maximalen Patientenkomfort und entspannte Patientenerfahrung
Aperto-Funktionen im Detail
Hochleistung bei minimalem Verbrauch
Mit dem Aperto Lucent Plus lassen sich neben den klassischen Untersuchungen auch anspruchsvollere Applikationen durchführen, wie bspw. ein Prostata-MRT oder Mamma-MRT. Trotz der Leistungsfähigkeit des Gerätes hält sich der Energieverbrauch so gering, dass es sogar völlig autark betrieben werden kann.
Als jahrelanger Vorreiter und Verfechter von energiesparender Radiologie zeigte Professor Dr. Hans-Martin Klein mit seiner Praxis Greenscan Imaging, dass man Niederfeld-MRTs mit Permanentmagnet mit einer Anlage für regenerative Energiegewinnung und -speicherung betreiben kann. Auch hier kommt ein Aperto Lucent Plus zum Einsatz.
Das sagen Kunden über Fujifilm
Gemeinschaftspraxis für Radiologie RNL, Weilburg
Die Gemeinschaftspraxis für Radiologie RNL legt in ihren drei Standorten großen Wert auf moderne Geräte für die bestmögliche Behandlung der Patientinnen und Patienten. Am Standort Weilburg sorgt der Aperto Lucent Plus als offenes MRT-Gerät für eine entspannte Atmosphäre bei gleichzeitig guter Bildgebung dank Compressed Sensing und wird sowohl für die Diagnostik als auch für die Schmerztherapie eingesetzt:
Radiologisches Versorgungszentrum, Minden
Das Radiologische Versorgungszentrum in Minden verfügt über ein breites Portfolio an MRT-Geräten. Den neusten Zugang bildet dabei der Aperto Lucent Plus von Fujifilm, der eine Alternative für Patientinnen und Patienten mit Angst vor Röhrengeräten bietet und nur knapp 1/8 der Energie der anderen, klassischen MRT-Geräte verbraucht. Dr. Geibel, Ärztlicher Leiter, teilt seine Erfahrungen mit dem energiesparenden MRT:
Produktähnliche Abbildungen. Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, sowie Irrtümer vorbehalten.
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