Frauenarzt-Ultraschallgeräte für Gynäkologie und Geburtshilfe

Um klare Diagnosen in der Gynäkologie stellen zu können, muss ein Ultraschallgerät diverse Technologien unterstützen. Zu nennen sind hier u.a. der Farbdoppler, als auch die 3D/4D-Bildgebung. Viele Geräte können multidisziplinär genutzt werden, sollten jedoch je nach Vorhaben für Gynäkologie, Brustultraschall, Geburtshilfe oder (fetale) Echokardiographie geeignet sein. Wir stellen Ihnen hier geeignete Sonographiegeräte vor, welche Sie auch über uns kaufen können. Füllen Sie dazu einfach das nachfolgende Formular aus und erhalten Sie kostenlos innerhalb von 24 Stunden zwei Kaufangebote von uns.

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Inhaltsverzeichnis

Frauenarzt-Ultraschallgeräte in der Gynäkologie

In der Gynäkologie dienen Frauenarzt-Ultraschallgeräte dem Screening, der Diagnose und der Behandlung von Patientinnen. Die hochfrequenten Schallwellen spiegeln das Innere des weiblichen Körpers (Bsp. Blase, Brust, Eileiter, Eierstöcke, Gebärmutter, Herz, Becken) wider, wobei der Ultraschallwandler möglichst nah am Abbildungsziel positioniert werden sollte, um eine gute Bildqualität zu gewährleisten. Ferner wird die Bildqualität u.a. durch weitere Faktoren beeinflusst: Impulzwiederholungsfrequenz, Frequenz des Wandlers und Bildverarbeitung. Neben der Gesundheitsbeurteilung von Frauen, werden diese Geräte auch bei der Geburtshilfe bzw. der Pränataldiagnostik eingesetzt, um den Fötus zu diagnostizieren/identifizieren.

Möglichst nah bedeutet, dass die Vaginalsonde bei einem transvaginalem Ultraschall in die Scheide eingeführt wird, sodass bspw. der Uterus besser beurteilt werden kann. In der Kinder- und Jugendgynäkologie sowie bei Patientinnen mit Migrationshintergrund (und starkem Fokus auf ein intaktes Hymen) findet die Untersuchung mit einem Gynäkologie-Ultraschallgerät alternativ auch durch die Bauchdecke (abdominal) statt. Das Frauenarzt-Ultraschallgerät kommt auch zur Beschallung von anderen Regionen, wie z.B. der weiblichen Brust oder dem Herzen, zum Einsatz.

Brustultraschall

Der Brustultraschall (Mammasonographie) wird vom Arzt veranlasst, wenn bei einer Tastuntersuchung Knoten oder Schwellungen festgestellt werden. Mit einem Gynäkologie Ultraschallgerät kann sodann abgeklärt werden, ob es sich möglicherweise um Brustkrebs handelt, wobei der Brust-Ultraschall als alleinige Methode zur Brustkrebsdiagnose nicht ausreicht. Auch bei der Brustkrebs-Nachsorge sowie bei der Gewebeentnahme (Biopsie) von Brustgewebe mittels Feinnadelaspiration findet Ultraschall zur zielgenauen Lokalisation der Nadel seine Anwendung.

Beabsichtigen Sie in Ihrer Praxis/Klinik weibliche Brüste zu beschallen, dann sollte das Gynäkologie-Ultraschallgerät zugunsten der besseren Brustkrebsdiagnose Gewebestrukturen klar voneinander abgrenzen können. Im Optimalfall unterstützt das Gerät die Elastographie, also die farbliche Hervorhebung von Tumorgewebe, und die Dopplersonographie (Richtung, Geschwindigkeit und Variabilität des Blutflusses bzw. des Tumorgewebes). Im Gegensatz zu einem einfachen 2D-Ultraschallgerät ist die Unterscheidung zwischen gutem und bösem Gewebe mit einem 3D/4D-Ultraschallgerät einfacher. Unterstützt das Gerät die Fusionsbildgebung, dann können sogar Live-Ultraschalldaten mit zuvor erfassten CT-, MRT- oder anderen Ultraschalldaten zusammengeführt werden. Dies erleichtert die Identifizierung und den Vergleich von Läsionen. Jeder Hersteller hat dafür seine eigene Bezeichnung, wie z. B.: bei Canon Medical nennt sich die Fusionsbildgebung “Smart Fusion”, bei Esaote “Virtual Navigator”.

Bei der Diagnose von Brustkrebs kann neben der Ultraschallelastographie auch kontrastmittelverstärkter Ultraschall und automatisierter Brustultraschall (ABUS) zusätzliche Informationen liefern. Da ein Hand Ultraschallgerät sich durch die große Abhängigkeit von den Fähigkeiten des Frauenarztes, die Nichtreproduzierbarkeit und die Unfähigkeit, dreidimensionale Volumina der Brust abzubilden und zu speichern charakterisiert, kann ABUS hier Abhilfe schaffen. Diese anwenderunabhängige Brustultraschalltechnologie vereint bspw. das automatische 3D Brust-Ultraschallsystem Invenia Abus in sich.

Info: Mammasonographie ist nicht mit Mammographie zu verwechseln. Das strahlungsfreie Brust-Ultraschallgerät wird meist bei jüngeren Patientinnen mit sehr dichtem Brustdrüsengewebe, Schwangeren oder stillenden Müttern eingesetzt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte des Brustdrüsengewebes im Normalfall ab, sodass bei älteren Frauen das Brustgewebe mit einem auf auf Röntgenstrahlung basierendem Mammographiegerät beurteilt wird. Kann das Vorhandensein von Brustkrebs und die Beurteilung von Läsionen nicht sicher bestätigt oder ausgeschlossen werden, dann wird die MR-Mammographie mit einem MRT-Gerät hinzugezogen. Etwas unbekannter ist das Mamma-CT, welches mit einem Brust-CT-Scanner wie dem nu:view durchgeführt wird.

Pränataler Ultraschall und fetale Echokardiographie während der Schwangerschaft

Vor der Geburt des Babys kann in einem ersten Schritt im Rahmen der Basis-Ultraschalluntersuchung zunächst abgeschätzt werden, ob die Schwangerschaft und die Entwicklung des Kindes normal verlaufen. Zusätzlich kann im Rahmen der fetalen Ultraschalldiagnostik mit einem Geburtshilfe-Ultraschallgerät Aufschluss über das Alter des Fötus, auffällige Merkmale oder Mehrlingsschwangerschaften gegeben werden.

Die mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät durchgeführte fetale Echokardiographie kann dabei helfen, angeborene Herzfehler zu diagnostizieren. Mit Unterstützung der Doppler/Farbdoppler-Sonographie können die die Blutflüsse im Herzen und in den angrenzenden Blutgefäßen dargestellt werden.

Als Frauenarzt sind Sie Ihren Patientinnen gegenüber verpflichtet, sie vorab über die Vor- und Nachteile der Basis-Ultraschalluntersuchung zu informieren, so das Informationsmaterial des gemeinsamen Bundesausschusses.

Info: Mit einem CTG-Gerät (Wehenschreiber) kann man die Herztöne des Fetus und die Wehen der Mutter messbar machen. Im Rahmen der Schwangerenvorsorge ist die Kardiotokografie allerdings nur bei den Indikationen zulässig, welche in Anlage 2 der Mutterschafts-Richtlinien definiert sind.

Vaginaler/Becken Ultraschall

Der transvaginale Ultraschall ist ein gynäkologisches Standard-Diagnoseverfahren zur Beurteilung der Organe des kleinen Beckens (Gebärmutter mit Gebärmutterschleimhaut (Uterus mit Endometrium), Harnblase, Eileiter (Tuben) und Eierstöcke (Ovarien)). Wird das Vaginal-Ultraschall-Gerät bzw. der stabförmige Schallkopf in die Scheide eingeführt, sodass sich der Schallkopf näher am zu untersuchenden Organ befindet, dann verbessert sich die Bildqualität. Im Gegensatz dazu wäre die Bildqualität bei der transabdominalen Sonographie über die Bauchdecke vermindert.

Mit einem Gyn-Ultraschallgerät können zugunsten der Patientengesundheit frühzeitig Diagnosen gestellt werden, wie z. B.:

  • Fehlbildungen der Gebärmutter (Uterusfehlbildungen)
  • Ovarialzysten / Ovarialtumore (gutartige und bösartige Zysten und Tumore des Eierstocks)
  • Gebärmutterkrebs, Eileiterkrebs, Eierstockkrebs
  • Endometriose

Für solch klinische Fragestellungen sollte das Frauenarzt-Ultraschallgerät über eine 3D/4D-Bildgebung verfügen, sodass die Visualisierung von Organen und Strukturen optimiert wird. Hinzu kommt die Betrachtungsweise der koronalen Ebene, welche mit 2D nicht möglich ist. Diese Funktion ist insbesondere bei gebogenen anatomischen Strukturen wie der Gebärmutter von großem Nutzen.

Abdominaler Ultraschall

In der Praxis erhält der vaginale Ultraschall gegenüber dem abdominalen Ultraschall in der Gynäkologie meist den Vorzug. Ausnahmen gibt es jedoch bei Patientinnen mit Migrationshintergrund (und starkem Fokus auf ein intaktes Hymen) und in der Kinder- und Jugendgynäkologie. Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Brezinka macht sich jedoch für Gynäkologie-Ultraschallgeräte stark, die auch (zusätzlich) abdominal eingesetzt werden sollten, um mehr Wissen und Sicherheit über das weibliche Genital zu erlangen. Er gibt Frauenärzten 10 Tipps an die Hand, darunter z. B.:

  • die Harnblase der Patientin muss nicht mehr zwingend sehr voll sein. Frauenarzt-Ultraschallgeräte sind mittlerweile technologisch so weit fortgeschritten, dass dies nicht mehr notwendig ist. Lediglich bei Gyn-Geräten des letzten Jahrhunderts galt dieser Blasenzustand als “ideales Fenster”.
  • das Potenzial eines 3D-fähigen Frauenarzt-Ultraschallgerätes sollte ausgenutzt werden. Im B-Mode sind Uterusfehlbildungen nur mit großem Geschick, Erfahrung und Glück zu identifizieren. Durch (abdominalen) 3D-Ultraschall gelingt dies meist schneller und einfacher, ebenso bei der Differenzierung von Adnexzysten
  • nutzen Sie die richtigen Presets für abdominalen Gyn-Ultraschall. Nehmen Sie sich Zeit die Bedienungsanleitung des Gynäkologie-Ultraschallgerätes zu lesen oder lassen Sie es sich von einem Servicetechniker erklären und richtig einstellen.

Vorteile für die Gynäkologie: Ultraschallgeräte mit Doppler-Bildgebung

Während der Schwangerschaft wird der Doppler-Ultraschall meist zwischen der 20. und 24. SSW eingesetzt. Er misst die Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses in Venen und Arterien (Hämodynamik). Dadurch werden wertvolle Informationen über die Entwicklung und Blutversorgung bestimmter Organe und Gewebe des Fötus gewonnen. Die Unterstützung eines Doppler-fähigen Gynäkologie-Ultraschallgerätes kann frühzeitig Wachstumsprobleme des Ungeborenen diagnostizieren, sodass rechtzeitig Folgemaßnahmen wie z. B. eine frühzeitige Entbindung eruiert werden können. Betroffen sind vor allem Föten von Müttern, die unter Bluthochdruck, Diabetes, Herz- oder Nierenprobleme oder einer nicht vollständig entwickelte Plazenta leiden. Allerdings kann Doppler-Ultraschall dazu führen, dass das Risiko eines notwendigen Kaiserschnittes zunimmt.

Das erste Versorgungsgebiet sind Blutgefäße, die den Uterus und die Plazenta (Mutterkuchen) versorgen. Das zweite Versorgungsgebiet betrifft das Kind und den kindlichen Teil der Plazenta. Das wichtigste Gefäß ist die Nabelschnurarterie, die indirekt zeigt, wie das Kind über die Plazenta versorgt wird. Der Blutfluss zwischen Gebärmutter und Plazenta sowie zwischen Fötus und Plazenta kann somit eingeschätzt bzw. beurteilt werden. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Dopplersonographie an der Nabelarterie bei Hochrisikoschwangerschaften das Risiko perinataler Todesfälle verringert und zu weniger geburtshilflichen Eingriffen führen kann (Beweise sind jedoch nicht von hoher Qualität.

Besitzt das Frauenarzt-Ultraschallgerät zusätzlich über eine Farbdoppler-Funktion, dann können die Gefäße sogar farblich dargestellt werden, was insbesondere für die Herzdiagnostik relevant ist. Auch kann der Zustand weiterer Gefäß-Regionen, wie z.B. die Hirndurchblutung, besser eingeschätzt werden.

Vorteile von 3D-Ultraschallgeräten in der Gynäkologie

2D-Ultraschallgeräte können lediglich Aufnahmen aus der Sagittal- und Querebene des Patientenkörpers bereitstellen. 3D-Ultraschallgeräte haben hingegen den Vorteil, dass sie auch die koronale Ebene bedienen können. Als Frauenarzt gewinnen Sie durch realitätsgetreuere Details mehr Diagnosesicherheit und verbessern zudem die Patientenversorgung.

Für die Gynäkologie lassen sich u.a. folgende Vorteile von 3D-fähigen Ultraschallgeräten wissenschaftlich belegen:

Es gibt verschiedene 3D-Techniken, wobei der integrierte 3D-Schallkopf mit motorischer Ablenkung für das Gynäkologie-Ultraschallgerät prädestiniert ist. Die Kombination aus mechanischen Weggebern und motorisch bewegte 2D-Kristall-Arrays ermöglicht eine reproduzierbare Aufzeichnung eines 3D-Datensatzes. Die wiederholte Ertastung anatomischer Strukturen des oszilierenden Arrays geht so schnell von statten, dass ein Echtzeit-Volumendarstellung (Realtime) berechnet werden kann. In der Gynäkologie kommt dieser Schallkopftyp hauptsächlich zur Darstellung des Föten genutzt, da die verwendeten integrierten Convex-Arrays eine sehr gute Auflösung bieten.

Bei all der guten Technik, bringen Gynäkologie-Ultraschallgeräte mit 3D-Bildgebung jedoch auch einige Nachteile mit sich:

  • teurer als herkömmliche 2D-Ultraschallgeräte
  • Schulung des 3D-Gerätes dauert länger
  • fetale Bewegungsartefakte können die Qualität der gewonnenen Volumendaten verringern
  • wenn sich die fetale Wirbelsäule nicht am unteren Rand des gescannten Areals befindet, können Klangschatten die Sicht behindern.

Ab dem 01.01.2021 gilt zwar das 3D/4D-Ultraschall Verbot für Schwangere (Baby-TV) zu privaten Unterhaltungszwecken ohne medizinischen Nutzen. 4D-Ultraschall, der auch als “Live-3-D-Ultraschall” bezeichnet wird, kann im Vergleich mit 3D Bewegungen dreidimensional in Echtzeit wiedergeben (Augenbewegungen usw.). Unter gewissen Umständen kann der Einsatz von 3D-Ultraschall mit einem Frauenarzt-Ultraschallgerät bei einem Fötus nützlich sein, bspw. bei der Beurteilung von Anomalien (Skelett- oder Neuralohrdefekte, Lippenspalten, Gehirn- und Herzstruktur). In der Regel sind 2D-Sonogramme jedoch ausreichend.

Gynäkologie-Ultraschallgerät kaufen: Vergleich verschiedener Hersteller

Da ein Frauenarzt-Ultraschallgerät hohen Anforderungen gerecht werden muss, haben einige große Hersteller im Bereich der Frauenheilkunde und Geburtshilfe diesem Fachbereich eine eigene Gerätereihe gewidmet. Zwar sind einige Geräte auch multidisziplinär einsetzbar, doch wurden bspw. die WHC (Women Health Care) -Geräte von Canon oder die Voluson-Familie von GE eigens für die Gynäkologie konzipiert.

Nachfolgend haben wir für Sie einen kleinen Überblick über Hersteller von Gynäkologie-Ultraschallgeräten erstellt, den Sie als Vergleich vor dem Kauf nutzen können:

Gynäkologie Ultraschallgeräte Hersteller
Hersteller Produkt Besonderheiten
Alpinion E-Cube 15 Platinum
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
E-Cube 12
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Canon Ultraschall-Geräte Aplio i700
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Aplio A450/A550
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Esaote Ultraschall-Geräte Mylab 9
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Mylab X8
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
GE Ultraschall-Geräte Voluson E10
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Voluson E8
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Mindray Ultraschall-Geräte DC-80A mit X-Insight
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
DC-70 Expert mit X-Insight
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
DC-60 Expert mit X-Insight
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Philips Ultraschall-Geräte Epiq Elite
  • Das Top-High-End-Ultraschallgerät von Philips für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • 24"-Bildschirm
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Epiq 7
  • günstiger als das Elite
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Epiq 5
  • günstiger als das Epiq 7
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Samsung Ultraschall-Geräte Hera I10
  • Frauenarzt-Ultraschallgerät mit Untersuchungsstuhl
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Hera W10
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Siemens Ultraschall-Geräte Acuson Juniper
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Acuson NX3
  • 3D/4D
  • Farbdoppler
Acuson NX2
  • 3D/4D
  • Farbdoppler

Kosten

Die Kosten für ein Gynäkologie-Ultraschallgerät liegen in einer Preisspanne von etwa 15.000 €- 50.000 €. Die große Spanne lässt sich durch Faktoren wie Marke, Funktionsumfang, Stand der Technik/Produktionsdatum usw. erklären.

Wollen Sie ein Ultraschallgerät gebraucht kaufen, dann können Sie mit einer Preisersparnis von etwa 20 % - 40 % rechnen.

Zukunft der Gynäkologie-Ultraschallgeräte: KI, Laser-Ultraschall und Tele-Ultraschall

Künstliche Intelligenz ist in der Medizin weiter auf dem Vormarsch, dies betrifft insbesondere auch die Sonographie in der Geburtshilfe. Durch ausgeklügelte Algorithmen können neue Trainings- und Visualisierungsmethoden sowie eine Optimierung des Workflows herbeigeführt werden. Geforscht wird aktuell daran, dass große Informationsmengen (Big Data) und maschinelles Lernen kompetenter werden, als menschliche Frauenärzte. Konkret kann KI bspw.

  • automatische Messungen der fetalen Biometrie durchführen
  • Hilfestellungen zur korrekten Positionierung der Ultraschallsonde geben
  • optimierte Bildinterpretation
  • Schonung des Handgelenkes des Anwenders durch schnellere Analysen
  • automatische Anzeige der Ansichten des fetalen Herzens (im “SonoVCAD Heart” von GE, “5D Heart” von Samsung oder “Smart Fetal Heart” von Canon integriert)

Hervorzuheben ist auch die Software “ScanNav” von Intelligent Ultrasound, deren Algorithmen auf über 1 Million Bildern von echten geburtshilflichen Scans basiert. Eine weitere Technologie ist Laser-Ultraschall, welcher sich allerdings noch im Forschungsstadium befindet. Laser-Ultraschall verwendet Licht anstelle von piezoelektrischen Elementen, ohne dass ein enger Kontakt mit dem Patienten erforderlich ist.

Tele-Ultraschall ist ein Trend, der bereits in einigen Fachgebieten Realität ist, der sich weiter verfestigen wird. Beschleunigt wird diese Fernbeurteilung von Ultraschalldaten durch Experten (asynchron oder in Echtzeit) durch die aktuell grassierende Corona-Pandemie. Tele-Ultraschall hat sich in der Geburtshilfe bereits als nützlich bei der Bestätigung von Schwangerschaften oder der Überwachung des Fötus-Wachstums erwiesen.

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