Ultraschallgeräte für die Tiermedizin kaufen

Ultraschallgeräte gehören in der Veterinärmedizin zu den wichtigsten Medizingeräten und sollten in jeder Tierarztpraxis zur Grundausstattung gehören. Im Gegensatz zur Humanmedizin können Tiere ihre Beschwerden nicht schildern. Daher werden Ultraschall-Untersuchungen bei Tieren häufig durchgeführt, um Aufschluss über den Gesundheitszustand zu erhalten und die weiteren Schritte der Behandlung zu planen. Besonders geeignet sind dabei mobile Geräte, die bei Hausbesuchen, im Stall oder auf der Weide verwendet werden können. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ultraschallgeräte für Tierärzte und können kostenlos passende Angebote für Ihre Praxis einholen.

Darum vertrauen +1.400 Ärzte im Monat auf medizintechnikmarkt.de

Schneller Kontakt

Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden

Beste Partner finden

Wir wählen aus über 500 Anbietern die besten für Sie aus

Geld sparen

Unsere Erfahrung: Vergleichen lohnt sich

Inhaltsverzeichnis

Ultraschallgeräte in der Veterinärmedizin

Einen großen Teil des Einsatzgebietes von Ultraschallgeräten in der Tiermedizin machen Trächtigkeitsuntersuchungen aus. Diese werden sowohl bei Klein- als auch bei Großtieren durchgeführt, um die Trächtigkeit zu bestätigen und das Wohl der Nachkommen sicherzustellen. Hierfür eignen sich einfache S/W-Geräte, die abhängig von der Spezialisierung des Arztes sowohl stationär in der Praxis, als auch in einer tragbaren oder Handheld-Variante bei Hausbesuchen eingesetzt werden. Darüber hinaus sind ebenfalls eigene Trächtigkeitsdiagnosegeräte erhätlich. Diese erkennen anhand der Bildung von Fruchtwasser, ob das Tier trächtig ist. Da es durch eine volle Harnblase zu verfälschten Untersuchungsergebnissen kommen kann, sollte der Tierarzt darauf achten, dass sich das Tier im Vorfeld an die Untersuchung entleert hat. Die Sicherheit dieser Diagnosegeräte ist daher nicht so hoch wie die von vollwertigen Ultraschallgeräten und Trächtigkeitsdiagnosegeräte kommen in der Regel eher im Nutztierbereich bei Rindern, Pferden und Schafen zum Einsatz.

Da sich Bewegungen des Patienten bzw. des Tieres negativ auf die Aufnahmen von Ultraschallgeräten auswirken (Bewegungsartefakte), erschweren unruhige Tiere die Untersuchung mit bildgebender Diagnostik erheblich. Die Tiere werden im Liegen, Sitzen oder Stehen untersucht. Die genaue Lage hängt von der zu untersuchenden Region ab. Während die Tiere für die meisten Untersuchungen in der Bauchregion auf der Seite oder dem Rücken liegen, werden das Herz oder die Lunge sitzend oder stehend untersucht. Um mögliche Störungen auf den Bildern zu vermeiden, wird das Fell an den zu untersuchenden Stellen mit einem Rasierer entfernt und Ultraschallgel aufgetragen. Dadurch entsteht ein direkter Kontakt zur Haut und der Luftwiderstand wird durch das schall-leitfähige Gel ausgeschlossen.

Zusammenfassend lässt sich die folgende Auflistung bezüglich der Anwendungsbereiche von Ultraschalluntersuchungen in der Veterinärmedizin erstellen:

  • Organuntersuchung
  • Trächtigkeitsuntersuchung
  • Überprüfung des Herzens
  • Lungenuntersuchung
  • Gefäß- und Durchblutungsuntersuchung
  • Überprüfung von potentiellen Zuchttieren
  • Untersuchung der Gelenke- oder des Bewegungsapparates

Mobiler Einsatz mit tragbaren Geräten

Besonders bei Großtieren ist es schwierig oder nicht möglich, die Tiere in eine Praxis oder Klinik zu liefern. Daher werden in der Veterinärmedizin häufig tragbare Ultraschallgeräte eingesetzt, die in Form eines Koffer- bzw. Laptop-Geräts handlich und einfach zu transportieren sind. Mit diesen können Tiere direkt auf der Weide oder im Stall untersucht werden und müssen nicht erst aufwendig zum Tierarzt gebracht werden. Alternativ können auch Handheld Ultraschallgeräte verwendet werden, die mittels App auf dem Smartphone oder Tablet verbunden werden.

Obwohl diese mobilen Ultraschallgeräte dem Funktionsumfang der Standgeräte nicht ebenbürtig sind, eignen sie sich dennoch für die meisten Untersuchungen in der Tiermedizin. Die Geräte verfügen in der Regel herstellerunabhängig über einen s/w 2D-Modus und eine Dopplerfunktion (CW- oder Farbdoppler) sowie über einen Akku.

Probleme der Sonographie innerhalb der Veterinärmedizin

Aufgrund der unterschiedlichen Tierarten und Unterschiede zu menschlichen Patienten gilt es in der Veterinärmedizin unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen. Besonders die genaue Untersuchung auf Trächtigkeit kann eine besondere Aufgabe darstellen. Hunde haben zum Beispiel häufig einen großen Wurf mit einer Vielzahl von Welpen. Während einer Ultraschalluntersuchung vor dem Wurf ist es daher nicht möglich, bei mehr als 4 Welpen mit Sicherheit zwischen den einzelnen Welpen zu unterscheiden. Eventuelle Fehlbildungen und individuelle Gesundheitszustände lassen sich daher nicht konkret bestimmen. Auch bei Großtieren kommt es zu Problemen, da die ungeborenen Tiere häufig schon sehr früh in der Schwangerschaft nicht mehr vollständig zu erfassen sind, da sie bereits zu groß für das Field-of-View des Ultraschallgeräts geworden sind. Manchmal liegen diese allerdings auch zu weit vom Schallkopf entfernt, sodass die Ultraschallwellen den Fötus nicht mehr erreichen oder den Reflektionsweg nicht zurück schaffen. Auch hier ist eine Aussage über den Gesundheitszustand oder das Geschlecht des ungeborenen Jungtieres kaum möglich.

Risiken und Komplikationen dieser Untersuchungsmethode sind allerdings dank des Einsatzes von unschädlichen Ultraschallwellen (im Gegensatz zu Röntgenstrahlung) und der nicht-invasiven Anwendung eigentlich nicht vorhanden. Tiere können daher risikolos geschallt werden.

Die besten Hersteller von Ultraschallgeräten für Tierärzte

Jedes Ultraschallgerät, unabhängig ob in der Veterinär- oder Humanmedizin, nutzt dieselbe Technik. Somit lässt sich in der Theorie fast jedes humanmedizinische Gerät ebenso in der Tiermedizin einsetzen. Allerdings geht das nicht ohne Vorkenntnisse, denn für Untersuchungen bei Tieren müssen die Geräte angepasst werden und mancher Kniff gelernt sein, um gute Ergebnisse mit einer hohen Diagnosesicherheit zu erzielen. Manche Hersteller haben sich sogar auf den Bereich Tiermedizin fokussiert, um den Tierärzten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu ermöglichen. Oft verfügen spezifische Geräte für Tierärzte auch über erhöhte Schutzstandards, da sie häufig auch mobil und im Freien eingesetzt werden.

Der französische Hersteller SonoSite, eine vollständige Tochter von Fujifilm, bietet Ultraschallgeräte für die Untersuchung von Pferden, Kleintieren, Zootieren und Meeressäugern an und setzt bei seinen Produkten auf Benutzerfreundlichkeit und robuste Widerstandskräfte. Überzeugt von ihren eigenen Produkten, bietet SonoSite eine standardmäßige 5-Jahres-Garantie für seine Geräte an. Auch die Firma Draminski aus Polen hat sich auf tragbare Geräte spezialisiert und bietet einen guten Funktionsumfang für die Tiermedizin. Die Firma SonoScape hat ebenfalls tragbare Geräte im Produktportfolio, von denen einigen ein spezielles Vet-Modell erhalten haben, wie z. B. das S22 (Vet).

Im Handheldbereich kann Youkey mit drei verschiedenen Modellen (z. B. das Youkey D8) und einer Vielfalt an Wechselköpfen für nahezu jede Anwendung punkten. Die Geräte werden via WiFi oder USB Kabel mit einem Smartphone oder Tablet verbunden, auf welchen dann die Bilder visualisiert und gespeichert werden können. Das Unternehmen Clarius bietet ebenfalls Handheld-Geräte an, die sich hervorragend für den tiermedizinischen Einsatz eignen und funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie die Youkey-Geräte.

Schauen Sie auch mal bei den Ultraschallgeräten von Esaote vorbei. Zu jedem humanmedizinischen Sonographiegerät gibt es gleichzeitig auch ein veterinärmedizinisches Pendant. Eins der neuesten Modelle ist das MyLab9VET oder auch das X8VET.

Abrechnung von Ultraschallgeräten im Veterinärbereich

Ähnlich zu den Untersuchungen von privaten Patienten in der Humanmedizin, werden die Kosten für eine Ultraschalluntersuchung bei Tieren durch eine Gebührenordnung geregelt. In der Veterinärmedizin gilt die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Die meisten Untersuchungskosten werden durch die Halter privat gezahlt. Sollte eine Krankenversicherung für das Tier bestehen, geht der Halter in Vorleistung und reicht die Rechnung anschließend bei seiner Versicherungsgesellschaft ein, welche diese prüft und den Halter gemäß seiner Versicherungspolice rückvergütet. Dem Tierarzt entsteht durch eine bestehende Versicherungen also kein Mehraufwand im Abrechnungsprozess.

Wie nützlich waren diese Informationen für Sie?

4.3 | 36 Bewertungen
  • 5 Sterne:
    47%
  • 4 Sterne:
    36%
  • 3 Sterne:
    17%
  • 2 Sterne:
    0%
  • 1 Stern:
    0%