Ultraschallgeräte kaufen - Alle Infos rund um Gerätetypen, Hersteller, Preise und Funktionen

Ultraschallgeräte, auch bekannt als Sonographiegeräte, finden in der modernen Medizin eine breite Anwendung. Von der Diagnostik, über die Therapie bis hin zur visuellen Hilfestellung bei Operationen können Sonographiegeräte vielfältig eingesetzt werden. Im Gegensatz zur anderen Verfahren der bildgebenden Diagnostik wie dem Röntgen oder CT ist der Patient während der Ultraschalluntersuchung keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Anwendung ist komplett schmerzfrei und unschädlich für den menschlichen Körper. Hier können Sie sich kostenlose Angebote einholen oder sich rund um das Thema Ultraschallgeräte informieren.

Funktionsweise von Ultraschallgeräten - B-Modus, Farbdoppler und 3D-/4D-Ultraschall

Die Ultraschall-Bildgebung unterscheidet sich von anderen bildgebenden Verfahren wie z.B. Röntgen, vor allem im Bereich der Strahlenexposition. Während beim Röntgen auf ionisierende Strahlung nach dem Transmissionsverfahren gesetzt wird, arbeitet ein Ultraschallgerät nach dem Reflexionsverfahren mit Ultraschallwellen, die für den menschlichen Körper harmlos sind. Bei diesem Verfahren werden über die Ultraschallsonde Ultraschallwellen in den Körper gesendet, von den Organen und dem Gewebe reflektiert und zurück an die Sonde geschickt. Dies geschieht, indem durch gepulste Wechselspannung ein in der Sonde verbauter Piezokristall zum Schwingen gebracht wird und Ultraschallwellen erzeugt. Gleichzeitig gilt dieser Kristall als Empfänger der reflektierenden Ultraschallwellen und wechselt zwischen Senden und Empfangen in einem 1:1000 Verhältnis. Das Ergebnis wird dann über einen Bildprozessor in visuelle Daten umgewandelt, die anschließend auf dem Display des Geräts in Echtzeit (deshalb auch Realtime-Verfahren) wiedergegeben werden. Der Anteil der reflektierten Schallwellen richtet sich dabei nach dem Reflexionsfaktor, der zwischen 1 (Totalreflektion) und 0 (keine Reflektion) liegt. Da Luft einen Reflektionsfaktor von nahezu 1 hat, ist diese für Ultraschallwellen ein unüberwindbares Hindernis. Um dieses Problem zu umgehen, wird Ultraschallgel verwendet, welches den Übergang der Schallwellen von der Sonde in das Gewebe gewährleistet.

Der B-Modus

Bei der Bildgebung der Sonographie gibt es unterschiedliche Funktionen, die sich auf die Darstellung des Bildes auswirken. Nicht alle Funktionen finden dabei Anwendung in jeder Fachrichtung. Den heutigen Standard bildet der 2D-B-Modus, der umgangssprachlich als B-Modus bezeichnet wird. In diesem Modus werden mehrere Linien von Ultraschallwellen ausgesendet, deren Reflektionen eine Amplitude erzeugen. Die Höhe der Amplitude wird dann in Bildhelligkeitspunkten umgewandelt und bildet damit eine Reihe unterschiedlich heller Punkt. Bildet man nun alle ausgesendeten Linien nebeneinander ab, erhält man eine Fläche und somit ein zweidimensionales Schwarz/Weiß-Bild. Dabei werden die nicht oder nur wenig reflektierenden Flächen (gefüllte Gefäße, volle Harnblase, Lymphe) schwarz und stark reflektierende Flächen (gefüllte Lunge, Knochen, Luftbläschen) weiß dargestellt. Damit lassen sich einfache Untersuchungen wie zum Beispiel die Prüfung von Gelenken, Abdomen-/Nieren-Untersuchungen und Trächtigkeitsuntersuchung im Veterinärbereich durchführen.

Krankenschwester bedient Ultraschallgeraet
Krankenschwester überprüft ein Ultraschallgerät

Dopplersonographie, Farbdoppler, fetaler Doppler

Ebenfalls von Bedeutung ist die Doppler-Funktion (auch bekannt als Dopplersonographie oder D-Mode) bei Ultraschallgeräten, welche zur Beurteilung des Blutflusses eingesetzt wird. Man unterscheidet bei der Dopplersonographie zwischen der Betriebsart und dem Verfahren. Grundlegend ist die Doppler-Funktion eine eigene Betriebsart, die eigenständig genutzt werden kann, um die reine Flussgeschwindigkeiten zu messen. Sie lässt sich allerdings ebenfalls im “Duplex-Modus” betreiben, in welchem die Dopplersonographie mit dem B-Modus überlagert wird, um so eine anatomische Zuordnung der Flussgeschwindigkeit zu ermöglichen. Sie findet Anwendung bei:

  • Veränderungen der Gefäßwände durch z.B. Ablagerungen (Arteriosklerose)
  • Arterielle Verschlusskrankheiten
  • Verengungen der Arterien
  • Aussackungen in Blutgefäßen
  • Herzuntersuchungen (Echographie)
  • Schwangerschaft

Wie jede andere Ultraschalluntersuchung beruht die Dopplersonographie auf dem Prinzip, dass Ultraschallwellen mit einer Frequenz ins Gewebe ausgesendet werden. Dort streuen und reflektieren diese an zirkulierenden roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Diese Streuung ermöglicht, dass die reflektierten Schallwellen vom Schallkopf aufgefangen und im Ultraschall analysiert werden. An ihrer im Vergleich zum ausgesendeten Schall veränderten Frequenz lässt sich die Geschwindigkeit ablesen, mit der sie sich die Erythrozyten bewegen, sowie deren Bewegungsrichtung.

Die 5 verschiedenen Doppler-Techniken lassen sich wie folgt kategorisieren:

Doppler-Techniken von Sonographiegeräten
Doppler-TechnikBeschreibung
pw-Doppler Nutzt Pulsreflektionsverfahren (wie B-Modus) zur Messung von Fließgeschwindigkeiten und die maximal messbare Geschwindigkeit ist limitiert durch die maximale Pulsrepetitionsfrequenz (PRF). Diese Limitation tritt in Form des Alias-Effektes auf, bei dem der Blutfluss falsch dargestellt wird und “rückwärts” zu laufen scheint.
High-PRF-Doppler Weiterentwicklung des pw-Dopplers, der heutzutage bei vielen Dopplern eingesetzt wird. Ermöglicht die Erhöhung der maximalen PRF, wodurch sich der Alias-Effekt vermeiden lässt. Daraus erfolgt eine leichte Einschränkung der Tiefenselektivität.
cw-Doppler Einziges nicht-gepulstes Ultraschallverfahren, steht für Continuous Wave. Zwei verbaute Kristalle statt einem ermöglichen gleichzeitiges Senden und Empfangen der Ultraschallwellen. Eignet sich zur Messung von sehr hohen Fließgeschwindigkeiten, allerdings ist keine Tiefenselektivität möglich.
Farbdoppler Prinzipiell ein pw-Doppler, der allerdings den Durchfluss farblich von dem überlagerten s/w Bild des B-Modus abhebt: rot = auf den Schallkopf zu, blau = vom Schallkopf weg. Hier kann ebenfalls der Alias-Effekt auftreten, sodass rote Punkte in einem blauen Fluss erscheinen. Durch die logische Verknüpfung der Farben ist dies allerdings leicht ersichtlich. Unter die Farbdoppler-Funktion fallen ebenfalls Power-Doppler (sensitiver, für langsame Blutpartikel) und Tissue Doppler Imaging (kurz TDI, geeignet für die Untersuchung des Herzens, nimmt sehr langsame Bewegungen wahr). Moderne Farbdoppler arbeiten mit herstellereigenen Weiterentwicklungen, die zu besseren Diagnoseergebnisse führen.
Fetal Doppler Fetal Doppler sind in der Regel eigenständige Geräte, die es ermöglichen, den Herzschlag des ungeborenen Kindes bereits im Mutterleib hörbar zu machen und aufzunehmen. Er eignet sich aus medizinischer Sicht allerdings nicht für Diagnosen und ist für Eltern gedacht, die zu Hause einen besonderen Moment in der Schwangerschaft erleben möchten. In Arztpraxen werden stattdessen CTG-Geräte genutzt, die den Herzschlag des ungeborenen Kindes ins Verhältnis mit den Wehen der Mutter setzen, um Komplikationen frühzeitig erkennen zu können.

3D-/4D-Ultraschall: Sonographie zur räumlichen Darstellung

Die 3D-Technologie bietet durch eine weitere Dimension die Möglichkeit Bilder räumlich darzustellen und einzuordnen. Dabei werden 2D-Bilder aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen und in ein 3D-Bild umgewandelt. Es gibt verschiedene Methoden, um diese zusätzliche Dimension auzuzeichnen. Die Freihandbewegung nutzt eine 2D Sonde, die gleichmäßig um einen Untersuchungspunkt geschwenkt wird, um mehrere Bilder aufzuzeichnen. Dabei unterscheidet man weiter zwischen Freihandbewegung ohne (keine genaue räumliche Zuordnung möglich, da die Bewegung nicht gemessen werden kann) und mit Positionssensor (erlaubt Positionsbestimmung und ermöglicht eine genaue Zuordnung im Raum). Darüber hinaus gibt es spezielle 3D-fähige Sonden, die im Sondenkopf entweder mit einer mechanischen Ablenkung (besonders geeignet für Konvexsonden) oder einer elektronischen Ablenkung (leichte und platzsparendere Technik, die deshalb oft in Phased-Array-Sonde Anwendung findet) ausgestattet sind.

Obwohl die grundlegende Erfassung der Daten bei 4D-Ultraschalluntersuchungen gleich ist, unterscheiden sich 3D- und 4D-Ultraschall dadurch, dass die 3D-Bilder nachträglich zusammengesetzt und bearbeitet werden, während dieser Prozess bei 4D-Untersuchungen in Echtzeit stattfindet. Dafür ist eine enorme Prozessorleistung nötig. Aus diesem Grund konnte sich diese Technologie erst vor einiger Zeit im Praxisalltag etablieren, da ältere Ultraschallgeräte noch nicht leistungsfähig genug waren, um 3D-Aufnahmen in Echtzeit oder überhaupt in wenigen Minuten darzustellen. Heute findet diese Technik hauptsächlich Anwendung in der Gynäkologie zur räumlichen Darstellung von Föten und in der Kardiologie.

Ultraschallsonden - Konvex-, Linear und Phased Array Sonden

Da mit einem Ultraschallgerät eine Vielzahl von Regionen untersucht werden kann, müssen anwendungsabhängig bestimmte Sonden verwendet werden, um eine Diagnose zu ermöglichen. Diese unterscheiden sich u. a. in ihrem Sichtfeld, der Eindringtiefe und dem Frequenzbereich. Einen Überblick über die unterschiedlichen Sondentypen haben wir untenstehend zusammengestellt.

  • Linearsonde/Linear-Array-Sonde
  • Konvexsonde/Curved-Array-Sonde
  • Sektorsonde/Phased-Array-Sonde
  • Endokaviätere Sonden
  • Vaginalsonde
  • Rektalsonde
  • TEE-Sonde

Für weitere Informationen rund um die einzelnen Typen, Anwendungsgebiete und Ultraschallsonden-Desinfektion lesen Sie unseren Beitrag zum Thema Ultraschallsonden.

Gerätetypen - Stationäre-, Laptop- und Handheld-Ultraschallgeräte

Ultraschallgeräte sind heute längst nicht mehr nur an einem Ort verfügbar, sondern in verschiedenen Formen für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten verfügbar. Grundlegend unterscheidet man dabei zwischen stationären Geräten (die sich meist auf einem Rollwagen befinden), tragbaren Laptop-Geräten und Handheld-Ultraschallgeräten. Untenstehend finden Sie eine kurze Übersicht zu den unterschiedlichen Gerätetypen und ihren jeweiligen Einsatzbereich.

Übersicht: Gerätetypen in der Sonographie
GerätetypAnwendungsgebiete
Stationäre Ultraschallgeräte Für den Einsatz in Kliniken, Arztpraxen und Therapiepraxen. Da sich diese Geräte meistens auf einem Rollgestell befinden oder diese dafür erworben werden können, kann das Gerät mit mäßigem Aufwand innerhalb des Raums bewegt oder in einen anderen Raum verlagert werden.
Laptop-Ultraschallgeräte Diese tragbaren Ultraschallgeräte werden aufgrund Ihrer Form auch Koffergeräte genannt und eignen sich besonders für den mobilen Einsatz. Dabei können diese Geräte vom Funktionsumfang nicht ganz mit stationären Geräten mithalten, liefern aber dennoch gute Ergebnisse für präzise Diagnosen. Besonders gern werden diese Geräte bei Hausbesuchen und in der Veterinärmedizin genutzt.
Handheld-Ultraschallgeräte Diese Geräte lassen sich über WLAN oder Bluetooth mit einem Smartphone, Tablet oder Laptop verbinden und ist durch die kompakte Größe besonders für den mobilen Einsatz und Erstdiagnosen geeignet. Mit diesen Geräten kann es abhängig von den geltenden KV-Auflagen zu Ultraschallgeräte mit den gesetzlichen Krankenkassen zu Problemen bei der Abrechnung kommen. Anwendungsgebiete sind Hausbesuche, Sportmedizin, Rettungsmedizin und die Veterinärmedizin.

Arzt analysiert Ultraschallbild
Arzt bei der Ultraschallbild-Analyse

Zusatzfunktionen auf die Sie achten sollten

Es gibt einige hilfreiche Eigenschaften, die Ihnen den Untersuchungsablauf im Alltag erleichtern können. Steht Ihnen zum Beispiel eine vollwertige alphanumerische Tastatur zur Verfügung, können Sie schneller die persönlichen Daten des Patienten erfassen. Sind diese ebenfalls beleuchtet, vereinfacht das die Eingabe in dunkleren Behandlungsräumen. Auch die Anzahl der Sondenports (Steckplätze) kann Ihnen Zeit und Arbeit sparen, da sich mit mehreren Sonden verschiedene Untersuchungen hintereinander durchführen lassen, ohne die Sonden umzustecken. Für häufig durchgeführte Untersuchungen eignen sich Schnelltasten besonders gut, um Voreinstellungen zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. So können Sie wertvolle Vorbereitungszeit einsparen und effizienter Arbeiten. Ebenfalls lohnt es sich auf verfügbares Zubehör zu achten, wie bspw. Ultraschallsonden, Drucker und Rollwägen, um bereits vor dem Kauf sicherzustellen, dass solche Module für die Zukunft zur Verfügung stehen.

Hersteller von Ultraschallgeräten

Da sich Ultraschallgeräte in der Medizin in vielen Bereichen etabliert haben, gibt es heute eine Vielzahl an Herstellern, die sich durch individuelle Techniken und Weiterentwicklungen der Geräte voneinander abheben möchten. Ebenfalls fokussieren sich die Hersteller auf unterschiedliche Preis- und Kundensegmente. Untenstehend finden Sie eine Liste mit den bekanntesten Ultraschallherstellern:

Preise für neue und gebrauchte Ultraschallgeräte

Wie auch bei anderen Medizingeräten lässt sich kein konkreter Preis für ein Ultraschallgerät nennen, da dieser von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren abhängig ist. Der Preis eines Ultraschallgeräts richtet sich zum einen nach dem Funktionsumfang des Gerätes. Je mehr Ultraschallfunktionen ein Sonograph verwenden kann, desto größer ist sein Einsatzfeld und dementsprechend teurer ist das Gerät. Verknüpft mit diesem Punkt ist der Gerätetyp. Tragbare Ultraschallgeräte haben einen geringeren Funktionsumfang und sind daher günstiger als stationäre Geräte, bieten dafür allerdings den Vorteil der Mobilität. Handheld-Geräte sind aufgrund ihres geringen Funktionsumfangs und der geringeren Auflösung bzw. Qualität der Bilder der günstigste Gerätetyp. Die Positionierung der Marke spielt ebenfalls eine Rolle. So sind Premium-Marken wie z. B. Alpinion oder Samsung hochpreisiger als Basis-Marken wie Vinno.

Die in der Tabelle unten aufgeführten Kosten für ein Ultraschallgerät können je nach Hersteller und Modell stark variieren und dienen der Orientierung basierend auf Daten von unseren Ärzten und Kliniken. Listenpreise und Marktpreise können voneinander abweichen.

Kosten für Ultraschallgeräte und -komponenten
Ultraschallgerät Komponente Einstiegs- Preisniveau Gehobenes Preisniveau Kommentar
Handheld-Ultraschall
Laptop-Ultraschall
Stand-Ultraschall

€ 5,900
€ 2,999
€ 8,500

€ 20,000
€ 60,000
€ 200,000
Ultraschallgeräte werden häufig mit einer Sonde angeboten. Die durchschnittlichen Kosten für ein Ultraschallgerät mit einer Sonde betrugen in Deutschland 2019 etwa 12.000,00 €.
einfache Ultraschallsonde € 1,600 € 3,500 Die standardmäßig angebotenen Ultraschallsonden sind einfache Linear- und Konvexsonden. Häufig sind jedoch auch Mikrokonvexsonden und Stiftsonden eingeschlossen.
3D/4D-Sonde € 5,000 € 25,000 In diesen Kosten sind die notwendigen Softwarelizenzen für 3D/4D-Messungen noch nicht eingeschlossen.
Endo-Sonden € 1,600 € 25,000 Einfache Endovaginalsonden sind sehr viel preiswerter als bidirektionale Endorektalsonden oder TEE-Schlucksonden.
Phased-Array-Sonde € 2,500 € 12,500 Dies ist der lediglich der Sondenpreis. Die Kosten für die eventuell benötigten Softwarelizenzen sind nicht inbegriffen.
DICOM-Lizenz € 500 € 1,000 Diese Kosten fallen ausschließlich geräteseitig an. Die Praxissoftware oder das PACS kann zusätzliche Kosten verursachen.
Messprogramm -Lizenzen € 50 € 15,000 Vom elektronischen Handbuch bis zur interaktiven, selbstlernenden Schulungssoftware kann alles zusätzliche Kosten verursachen. Üblicherweise kann die Software auch später hinzugekauft und durch einen Code freigeschaltet werden. Einige Hersteller bieten ebenfalls Demoversionen an. Beim Kauf sollte der Fokus lediglich auf den benötigten Funktionen liegen.
Gerätewagen € 500 € 3,000 Ultraschallgerätewagen können sehr einfach sein, aber z. B. auch Monitore, eine Dockingstation, zusätzliche Sondenanschlüsse u. ä. mit einschließen und so erheblichen Mehrwert bieten. Viele Geräte kommen bereits standardmäßig als Rollwagen.
Fußschalter € 100 € 550 Die Preise variieren von Hersteller zu Hersteller stark. Es gibt jedoch durchaus auch Unterschiede in der Bedienung.
Ultraschalldrucker S/W € 800 € 1,900 Sony beherrscht hier den Markt. Fast alle Hersteller bieten den gleichen oder sehr ähnliche Drucker an.
Ultraschalldrucker Farbe € 3,000 € 4,750 Auch hier ist Sony Marktführer. Dennoch gibt es auch andere Hersteller, die Farbdrucker anbieten.
Lieferung + Einweisung frei € 1,250 plus Anfahrt Je nach Verkäufer wird diese VERPFLICHTENDE Leistung sehr unterschiedlich abgerechnet. Als Arzt müssen Sie und Ihr Team eingewiesen werden. Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die Leistung kostenfrei anzubieten, aber es sollte transparent sein, ob dies eine kostenpflichtige Zusatzleistung ist.
Service bzw. Wartungsverträge p. a. € 200 p.a. € 5,000 p. a. Je nach Gerät, Hersteller und Verkäufer können die Preise sehr schwanken. Als Faustregel gilt: Je besser das Gerät, desto teurer der Wartungsvertrag. Hersteller sind dabei häufig teurer als der Fachhandel. Der teuerste Servicevertrag wird üblicherweise vom Hersteller für ein Premium-Gerät angeboten.
Leasingrate p. Mo. 1,5% des Anschaffungswerts p. Mo. 5% des Anschaffungswerts p. Mo. Je nach Laufzeit, Restwert, Anzahlung, Schufawert, aktuellem Zinssatz und Anbieter können die Kosten stark variieren. Die Rate beinhaltet keine Service-/Wartungsverträge.

Die Nachfrage nach gebrauchten Ultraschallgeräten hat sich bei den teils hohen Kosten für ein Neugerät relativ konstant gehalten. Allerdings haben sich die Technologie und der Markt so weiterentwickelt, dass ältere, gebrauchte Geräte selten ein besseres Preis/Leistungsverhältnis bieten als neue Geräte der Einsteigerklasse. Viele Hersteller bringen ebenfalls neue Geräte im High-End Bereich auf den Markt, sodass die bisherigen Geräte in die Klassen darunter rutschen und damit auch deren Preise gedrückt werden. Zum Beispiel wurde das Philips Epiq 7 neu bereits für 59.000 € auf dem Markt angeboten.

Ultraschallgeräte-Wartung - Das müssen Sie beachten

Um die Funktionsfähigkeit von Ultraschallgeräten sicherzustellen, müssen die Sonographiegeräte regelmäßig gewartet werden. Daher sieht der Gesetzgeber vor, dass regelmäßig (mindestens alle 2 Jahre) eine Messtechnische Kontrolle (MTK) und eine Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) durchgeführt werden müssen. Obwohl diese von einem Servicedienstleister oder Hersteller durchgeführt werden, ist der Betreiber des Geräts dafür verantwortlich, dass die Kontrollen korrekt vollzogen werden. Bei der Wartung werden unterschiedliche Komponenten (je nach Herstellervorgaben) wie z. B. der CPU, das Display, das Controlpanel und die Festplatte überprüft, um Störungen zeitnah aufzudecken und zu beheben, sowie die Lebensdauer des Geräts zu verlängern. Ein gut gewartetes Ultraschallgerät bleibt Ihnen mehrere Jahre lang erhalten und liefert auch in der Zukunft qualitativ hochwertige Bilder. Die Prüfung der Ultraschallsonden kann zum Großteil durch den Anwender erfolgen. Dabei sollten die Sonden auf offensichtliche Defekte untersucht werden, wie beispielsweise Risse im Handgriff oder anderen Teilen, offene Kabelbrüche, Dellen, Schnitte oder Beschädigungen am Stecker. Halten Sie sich bei der Pflege der Sonden an die Herstellerhinweise und sorgen Sie für eine fachgerechte Lagerung, Transporte und Handhabung, um Beschädigungen und Defekte zu vermeiden.

Tipp: Weitere Informationen rund um die Wartung von Ultraschallsystemen haben wir in unserem Wegweiserartikel zusammengestellt.

Ultraschall Zubehör: Ultraschallgel, Sondenschutzhüllen und Transportkoffer

Für eine Ultraschalluntersuchung wird neben dem Ultraschallgerät selbst und den Sonden in der Regel noch weiteres Zubehör verwendet. Eine tragende Rolle spielt dabei das Ultraschallgel, welches als Übertragungsmedium den Luftraum zwischen Sondenkopf und Körper überbrückt, damit die Schallwellen in den Körper gelangen können. Ultraschallgel gibt es in verschiedenen Formen und Typen, wie zum Beispiel wärmendes Gel, steriles Gel oder auch gemischt als Gleitmittel. Welches Ultraschallgel verwendet werden sollte, kommt daher zum einen auf die Art der Untersuchung und zum anderen auf die Verträglichkeit des Patienten an. Selten benutzte Ultraschallgele kommen oft in kleineren Mengen, teils sogar in genauer Anwendungsdosis. Universell einsetzbares Gel kann allerdings auch in größeren Mengen, wie z. B. 5 Liter Kanistern erworben werden.

Ein weiterer Verbrauchsartikel sind Schutzhüllen für Vaginal- und Rektal-Sonden. Diese sind sowohl auf Latex basierend, als auch aus latexfreien Materialien erhältlich und sind in der Regel reißfest und schallleitend. Sie stehen in kleineren Größen von 25-50 Stück zur Verfügung, können allerdings auch in größeren Mengen von 200+ Stück bestellt werden.

Transportkoffer ermöglichen einen sicheren Transport von Ultraschallgeräten. Normalerweise werden diese allerdings nur für tragbare Laptop-Geräte oder Handheld-Ultraschallgeräte genutzt, da sich stationäre Geräte trotz oftmals vorhandenen Rollwagen nicht für den mobilen Einsatz eignen. Die besondere Schaumstoffhülle im inneren des Koffers schützt das Gerät und die Ultraschallsonden beim Transport vor physischen Schäden durch Stürze oder anecken an Türen/Kanten und sorgt dafür, dass die Sonden nicht im Koffer hin und herrutschen.

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