Digitales Röntgen

Drei Herausforderungen mobiler Ultraschallgeräte: Die Perspektive eines Röntgentechnikers

Eine mobile Röntgenuntersuchung erscheint Außenstehenden als keine große Schwierigkeit: einfach zielen und schießen. Bei dieser Sicht auf die Dinge wird jedoch alles, was zwischen diesen beiden Aktionen liegt, vergessen. Röntgentechniker stehen vielen Problemen gegenüber. Hier sind die drei größten Herausforderungen des mobilen Röntgens:

1. Herausforderung

Die Navigation mit einem tragbaren Röntgengerät im Patientenzimmer ist mit dem Fahren eines Sattelschleppers auf einem belebten Parkplatz vergleichbar. Obwohl die Gestaltung der Zimmer dazu beiträgt, den Patientinnen und Patienten ein Gefühl von Geborgenheit im Krankenhaus zu vermitteln, bieten die kleinen Räume lediglich einen begrenzten Platz zum Arbeiten für Röntgentechniker. Eine tragbare digitale Röntgeneinheit ermöglicht es Ärzten, in Sekundenschnelle Röntgenaufnahme zur Verfügung zu haben. Jedoch benötigt sie Freiraum, eine umständliche Verkabelung und eine schwere Speicherfolie. Also bitte eher kabellos!

2. Herausforderung

Es gibt verschiedene Röntgenkassetten und nicht jede Kassettengröße passt zu jedem Gerät. Die meisten tragbaren Untersuchungsgeräte werden für Röntgenaufnahmen der Brust bei Erwachsenen verwendet, gefolgt von Röntgenaufnahmen des Bauches. Die typische Kassettengröße (CR) ist 14" x 17" Zoll. Die digitale, tragbare Einheit (DR) hat eine Platte, die 16" x 16" Zoll misst. Leider hat nicht jeder Mensch eine Lunge, die perfekt auf diese Standard-Bildrezeptoren passt und obwohl das nicht sehr häufig vorkommt, gibt es Situationen, in denen Röntgentechniker den "Walk of Shame" zu einem Patienten machen müssen, um erneut eine Röntgenaufnahme anzufertigen. Bei der DR wird in diesem Fall der Bildrezeptor neu positioniert und die Röntgenaufnahme wiederholt. Welcher Körperhabitus stellt für das mobile Röntgen die größte Herausforderung dar? Die Antwort darauf lautet: Der asthenische Körperhabitus für die Brust und der hypersthenische für den Bauch.

3. Herausforderung

Tragbare Röntgengeräte werden von Raum zu Raum bewegt. Eine große Herausforderung für die Krankenhäuser ist die Infektionskontrolle, wobei MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus Aureus) und C. diff (Clostridium Difficile) die größten Probleme verursachen. Obwohl die Infektionsraten in den letzten Jahren erfreulicherweise gesunken sind, kann noch viel mehr unternommen werden, um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Standardmäßige Vorsichtsmaßnahmen und gründliche Kassettenreinigung der tragbaren Röntgengeräte sind der Schlüssel zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen. Die Verhinderung der Ausbreitung von Infektionen ist eine krankenhausweite Teamarbeit. Dabei werden zwar einige Schlachten gewonnen, aber der Krieg ist noch lange nicht vorbei.

Portable Röntgengeräte sind vielleicht nur eine von vielen Herausforderungen, mit denen Röntgentechnikern jeden Tag konfrontiert werden, aber diese Herausforderungen machen den Beruf nicht nur interessant, sie ermöglichen es den Spezialisten, sich jeden Tag zu verbessern.

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